#gd_dig: Visuell + digital + regional

Deutsches Eck 1875. Stadtarchiv Koblenz

Deutsches Eck 1875. Stadtarchiv Koblenz

“Einen Teil dieser Fragen [der Bilderschließung] können Schülerinnen und Schüler beantworten, wenn sie gelernt haben, die in Bildlegenden, Bildbegleittexten oder Bildnachweisen enthaltenen Informationen auszuwerten. In Schulbüchern und auf Internetseiten fehlen die nötigen Angaben leider häufig oder sie sind unvollständig. Grundsätzlich empfiehlt es sich daher, bei der Gestaltung fotohistorischer Lernangebote die Bestände der regionalen Bildarchive zu nutzen [...]” aus einem lesenswerten Kurzbeitrag von Andreas Weinhold: “Den fotografischen Blick durchschauen lernen. Zum Umgang mit historischen Fotos im Geschichtsunterricht”, Medienbrief 2/2012 (PDF), S. 40-44.

Ebenso anregend wie sehenswert ist das Projekt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe “Historisches Lernen an Bildquellen” mit interaktiven Lernmodulen an regionalen Fotoquellen.

Leider habe ich das Projekt erst jetzt entdeckt, das in den grundlegenden Überlegungen eine große Schnittmenge mit der gerade erstellten GeschichtsApp aufweist, wenn auch die Umsetzung und die Lernangebote weitgehend anders geraten sind. Ein wesentlicher Unterschied liegt darin, dass die App im engeren Sinn mobiles Lernen und damit zum Verlassen des Klassenraums anregen will.

Der Fund bestärkt meinen Eindruck, dass die Möglichkeiten des Digitalen im Geschichtsunterricht eine verstärkte Auseinandersetzung mit visuellen Materialien, was naheliegend sein mag, aber m.E. auch notwendig ist, wie auch, was angesichts des “World Wide Webs” vielleicht überraschender ist, die Hinwendung zu lokal- und regionalgeschichtlichen Aspekten unterstützen.

Einer Karikatur auf der Spur: die Online-Suche Schritt für Schritt

Bismarck-Karikatur

Auf den Seiten von LSG Musin eine interessante, aber weniger bekannte Karikatur zu Bismarck auf das Jahr 1873 datiert und mit dem Drei-Kaiser-Bündnis in Bezug gebracht. Weitere Informationen fehlen. Wenn man bei der Google Bildersuche schaut, sieht man schnell, dass es sich um eine englische Karikatur handelt und dass bei der Widergabe der Abbildung auf den LSG-Seiten etwas abgeschnitten wurde. Vergleiche:

1) http://www.tomatobubble.com/fh2.html: Der Text leider verpixelt und daher unleserlich. Die Karikatur wird aber gleichfalls auf 1873 datiert.

2) http://www.heritage-images.com/Preview/PreviewPage.aspx?id=1150942&pricing=true&licenseType=RM Hier ist eine etwas ausführlichere Einordnung dabei, die die Karikatur aber auf 1884 (!) datiert, das sogar taggenau mit Angabe des Publikationsorts. Außerdem ist die Bildunterschrift lesbar: Der “The Three Emperors ; or, the Ventriloquist of Varzin!”, damit haben wir einen Titel für die Karikatur und vielleicht eine zusätzliche Einordnungshilfe über den angegebenen Ort “Varzin”. Wobei das erste Bild noch einen längeren Text zeigt, der aber offensichtlich weggelassen ist. Entscheidend ist der Hinweis auf den Original-Publikationsort mit Datum: “Punch, or the London Charivari, September 20, 1884″

Check 1: Was war in Varzin?
Wikipedia hilft schnell weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Warcino Mit dem Bild hat es nichts zu tun, außer dass wir bestätigt bekommen, dass das Bild später als 1867 (Kaufjahr des Schlosses) zu datieren ist. Das wussten wir aber schon.

Check 2: Gibt es den Punch oder Charivari digitalisiert online?
Erster Blick in den Wikipedia-Artikel zur Zeitschrift: http://de.wikipedia.org/wiki/Punch_%28Zeitschrift%29

Erkenntnisse
a) Es handelt sich nur um eine Zeitschrift: Punch or The London Charivari.
b) Es gibt mehrere Links zu Digitalisaten.

Fundstelle 1: Die Seite ist aber seltsam, weil sie die Bilder aus der Zeitschrift löst und damit Zusammenhang wie auch Veröffentlichungsdatum fehlen, aber die Karikatur findet sich: http://punch.photoshelter.com/image/I0000798l5UMAXnk Allerdings auch nur mit dem Kurztext, ohne genaue Veröffentlichungsangabe, datiert auf 1884. Das ist als Nachweis noch zu dünn.

Fundstelle 2: Die Heidelberger Uni-Bibliothek hat (fast) alle Ausgaben des Punch digitalisiert:
http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/fachinfo/www/kunst/digilit/punch.html Nur just die Ausgaben von 1884 fehlen. Die übrigen Links aus dem Wikipedia-Artikel helfen nicht weiter. Um 100% korrekt zu arbeiten, wäre jetzt der Punkt gekommen, in eine Bibliothek zu gehen und einen Originalband einzusehen, um die Karikatur nachzuweisen und in ihrem Entstehungszusammenhang zu sehen.

Wenn man online mit der Karikatur über die Bildersuche von Google oder Bing nach ähnlichen Bildern sucht oder mit dem genauen Titel der Karikatur recherchiert, findet man in verschiedenen Publikationen präzise Quellenangaben mit denselben Informationen zu Titel, Veröffentlichungsort und -datum, so z.B. hier:

http://www.academia.edu/313015/The_Other_Kaiser_Wilhelm_I_and_British_Cartoonists_1861-1914         “The Three Emperors ; or, the Ventriloquist of Varzin!” Punch (20 September 1884).

Es ist also davon auszugehen, dass die Angaben bei LSG Musin falsch sind.

Das passiert gerade bei Karikaturen immer wieder, dass ihre Ausage gut zu einem bestimmten historischen Ereignis zu passen scheint (hier: das Drei-Kaiser-Bündnis von 1873) und ihre Datierung dann daran zu pädagogischen oder illustrativen Zwecken irgendwie “angepasst” wird.

Ein anderes Beispiel ist die in Schulbüchern beliebte Karikatur “Deutschlands Zukunft”, die öfters falsch auf 1866 datiert wird, allerdings erst am 22. August 1870 in der österreichischen Kikeriki erschienen ist, und damit also nach Beginn des deutsch-französischen Krieges, was für die Einordnungn und Interpretation der Karikatur nicht unerheblich ist. Interessanterweise wird das Tagesdatum bei allen eingesehenen Fundstellen in Schulbüchern wie online weggelasse, genannt wird stets nur eine Jahreszahl.

Es gibt übrigens auch einen zeitlich-historischen Kontext für die wahrscheinlich korrekte Datierung der Karikatur von Bismarck mit den drei Kaisern: Vom 15.-17. September 1884 trafen sich die drei Kaiser in Skierniewice (http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/03/html/294.htm), wo sie trotz Spannungen den Dreikaiserbund von 1881 erneuerten. Bismarck war auch anwesend und in diesen Zusammenhang ist die Karikatur einzuordnen.

P.S. Die Autorenzuschreibung zu John Tenniel oder Joseph Swain ließ sich online ebenso übrigens nicht eindeutig klären.

Am 7. März

[...] Der Sonntag wird erfunden von Konstantin dem Großen
Hans Rosenthal auf RIAS, ein Star ist geboren
GI’s haben bei Remagen den Rhein überquert
‘We are the World’ zum ersten Mal im Radio gehört

Das erste Spiel Monopoly, ich hab keinmal gewonnen
Der WDR hat ‘Sendung mit der Maus’ an diesem Tag begonnen
Marc Aurel wird Kaiser, die FDJ gegründet [...]

Banales steht neben Persönlichem und vermischt sich mit Weltgeschichte anbei noch der Link zum kompletten Songtext und wer sich fragt, ist das wirklich alles passiert am 7. März, findet in der Wikipedia Antwort: “Dies und noch viel mehr” im Artikel zum “7. März” und es würde nicht überraschen, wenn der Teile des Liedtextes den Wikipedia-Artikel zur Grundlage haben…

Übrigens: Wer die Manie historischer Jahrestage und Jubiläen im Unterricht aufgreifen möchte, findet mit dem Song einen schönen Einstieg. Viel Spaß beim Hören!

Ach ja, der Stern meinte bei Erscheinen 2013 übrigens dazu:

“Dabei ist es faszinierend, welche Bedeutung ein einziges Datum gewinnen kann.” Nun ja…

Essay­ Wettbewerb: 1914 Europa vor dem großen Krieg

Wordcloud classroom4eu 5Europa vor dem Ersten Weltkrieg war ein engmaschig vernetzter Kontinent. Es herrschte ein reger Austausch von Wissenschaftlern und Künstlern über die Grenzen der im 19. Jahrhundert etablierten Nationalstaaten hinweg. Der Kriegsausbruch zerriss diesen Kommunikationsraum und etablierte nicht nur auf den Schlachtfeldern tiefe Gräben.

2014 jährt sich der Ausbruch des “großen Krieges” zum 100sten Mal. Heute startet der von Classroom4.eu aus diesem Anlass organisierte Essay­-Wettbewerb für europäische Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren. Schülerinnen und Schüler begeben sich in ganz Europa auf Spurensuche nach einer anderen Geschichte des Jahres 1914. Europa steuerte nicht zwangsläufig auf einen Krieg zu und die Menschen haben das Jahr anders erlebt, als die Zusammenfassungen in den Schulgeschichtsbüchern suggerieren. In Kurzessays von maximal zwei Seiten zeigen Schülerinnen und Schüler an konkreten Geschichten, wie die Menschen in Europa vor dem Krieg über die Landesgrenzen hinweg miteinander verbunden waren, ihre Ideen geteilt und voneinander gelernt haben.

Die Schülerinnen und Schüler verfassen ihr selbst recherchiertes Essay zu einem der vorgegebenen Oberthemen von Keyboard, Fossilien, Linse, Post, Porträt oder Wahlrecht. Einsendeschluss des Wettbewerbs ist der 31. Juli 2014. Weitere Informationen finden sich unter: http://classroom4.eu/

Kollaboratives Arbeiten an einem Geschichtslexikon von Schülern für Schüler

historische stichworteZur Ausgangsidee und der ersten Umsetzung steht das Wichtigste direkt auf der Seite des Schülerlexikons selbst, das braucht hier nicht wiederholt zu werden. Mittlerweile ist schon eine ganze Reihe von Begriffserklärungen zusammengekommen, die allerdings sowohl in der Quantität als auch in der Qualität noch ausbaufähig sind.

Gedacht ist das Schülerlexikon als Nachschlagewerk für jüngere Schüler. Wer damit im Unterricht arbeiten will, kann das idealerweise zur Wiederholung am Ende einer Unterrichtseinheit tun. Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst, welche Begriffe sie nach Abschluss des Themas für wichtig erhalten. Sie gleichen ihre Liste mit den vorhandenen Stichwörtern auf der Lexikonseite ab. Bestehende Begriffseinträgen können auf ihre Korrektheit, ihre sprachliche Einfachheit, die Vernetzung mit anderen Begriffen und auf Vollständigkeit der Erklärung geprüft und ggf. erweitert werden.

Für bislang nicht vorhandene Stichwörter werden von den Schülerinnen und Schüler neue Erklärungen verfasst. Das lässt sich über ein Etherpad auch kollaborativ erledigen. Die Lernenden übernehmen zunächst allein oder zu zweit ein Stichwort und schreiben eine ersten Entwurf. Dieser wird dann in einen zweiten und dritten Schritt von anderen Lernenden gegenlesen, korrigiert, ergänzt und mit anderen Beiträgen verlinkt. Am IWB oder an der Tafel wird in einer Tabelle mit einem Kreuz kenntlich gemacht, welche Bearbeitungsstufe für den einzelnen Begriffe abgeschlossen ist. Die Lernenden arbeiten selbstständig und wählen selbst aus, wo sie weiterarbeiten wollen. Da alle Begriffe im selben Etherpad bearbeitet werden, ist jeweils sichtbar, wo aktuell jemand eine Bearbeitung vornimmt.

Auf diese Weise wiederholen die Schülerinnen und Schüler die zentralen Inhalte der letzten Unterrichtsstunden und vernetzen diese noch einmal miteinander. Sie üben an vergleichsweise kurzen Texten kollaboratives Schreiben. Die Ergebnisse stehen so dauerhaft zur Verfügung, so dass auf sie im weiteren Unterrichtsverlauf immer wieder zurückgegriffen werden kann, was auch die Möglichkeit umfasst, zentrale Begriffe wie Monarchie oder Demokratie zu vertiefen und ihrem historischen Wandel auszudifferenzieren. Diese Form kompetenorientierten Begriffslernens dürften zu einem vertieften Verständnis der Phänomene und ihrer Verknüpfung wesentlich beitragen.

Aufruf zur Mitarbeit: Unterrichtsideen zur Arbeit mit den Europeana Collections 1914-1918

Mit dem EU-geförderten Projekt Europeana Collections 1914-1918 wurden in den letzten drei Jahren über 400.000 Quellen aus dem Ersten Weltkrieg digitalisiert und öffentlich über das Portal „Europeana 1914-1918“ zugänglich gemacht. An dem EU-Projekt waren von zehn Nationalbibliotheken und weitere Partner aus acht europäischen Ländern beteiligt.

Gleichzeitig entstand unter Federführung der British Library, einer der am Projekt beteiligten Bibliotheken, eine E-Learning-Seite, auf der etwa 500 ausgewählte Quellen vorgestellt und sowohl englisch- als auch originalsprachig erläutert werden.

Begleitend werden auf der E-Learning-Website auch Unterrichtsmaterialien („Teachers’ Notes”) angeboten, bisher nur auf Englisch. Bis zum 14. März besteht die Gelegenheit, auch deutschsprachige Materialien dort einzustellen.

Gesucht werden daher Geschichtslehrer/-innen, die Interesse daran haben, anhand der auf der Webseite  vorgestellten Quellen Unterrichtsmaterialien beizusteuern oder zu entwerfen. Leider besteht keine Möglichkeit der Vergütung.

Als Ansprechpartnerin für Rückfragen steht unter den folgenden Kontaktdaten Frau Dr. Ulrike Hollender zur Verfügung:

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fachreferentin für Romanistik
“Europeana Collections 1914-1918″
Potsdamer Str. 33
10785 Berlin

Tel.: ++49 (0)30 – 266 433 151
E-Mail

Geocaching is trending…

Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, die Beiträge zu sichten, möchte hier aber dennoch auf gleich zwei Publikationen vom Ende des letzten Jahres zum Geocaching im Geschichtsunterricht hinweisen:

Im Heft zum Ersten Weltkrieg von Praxis Geschichte (6/13, S. 50-51) ist unter dem Titel “Mehr als eine Schnitzeljagd. Geocaching im Geschichtsunterricht” ein kurzer Artikel von Björn Dexheimer und André Lehnen erschienen.

Umfangreicher schreibt Sascha Siedler (“Bock auf Schule”) in GWU (64, 2013, H. 11/12, S. 668-675). Das Editorial kommt vollmundig daher: “Geschichtsdidaktisches Neuland betritt Sascha Siedler mit dem handlungsorientierten Lernarrangements des Geocoachings, dessen Potentiale für den Geschichtsunterricht er erstmals auslotet.” Das ist forsch formuliert, aber inhaltlich natürlich nicht haltbar. Ebenso wie der einleitende Hinweis des Autors im Artikel selbst, wonach “fachdidaktische Beiträge zurzeit noch nicht vorliegen und Erfahrungswerte aus dem Schulbereich bisher kaum vorhanden sind”. (S. 668)

Anhand der Abrufdaten der referenzierten Internetseiten lässt sich vermuten, dass der Beitrag bereits in der zweiten Jahreshälfte 2012 entstanden ist. Nichtsdestotrotz wäre es auch damals nicht verkehrt gewesen, die Kombination von “Geocaching + Geschichtsunterricht” mal in eine Suchmaschine einzugeben. Umso mehr erstaunt im weiteren dann die Aussage: “Bei einem solchen Geocaching-Einsatz innerhalb des Geschichtsunterrichts spricht man von einem ‘History-Cache’.” (S. 670) Eine Begriffsprägung, die zumindest mir neu ist, aber gerne durchgehen kann, wobei ich darunter eher Caches mit Geschichtsbezug verstehen würde. Geschenkt.

Mittlerweile gibt es natürlich wesentlich Beispiele, Angebote und auch fachdidaktische Reflexionen zum Thema als 2012, von denen ich hier einige mal zum einfacheren Auffinden und Nachlesen zusammenstelle:

Bereits im August 2012 hatte das Portal “Lernen aus der Geschichte” Webempfehlungen zum “Educaching” gesammelt und veröffentlicht: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/10571

Als Unterpunkt zu “mobilem Lernen im Geschichtsunterricht” war Geocaching auch Thema an einem  geschichtsdidaktischen Seminar an der Uni Duisburg-Essen. Die Beiträge der Studierenden finden sich im begleitenden Blog von Christian Bunnenberg: http://zwopktnull.hypotheses.org/38

Im Dossier “Kulturelle Bildung” der bpb hatte Alexander König auch über mobiles Lernen und Geocaching geschrieben: http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturelle-bildung/143889/geschichtsvermittlung-in-virtuellen-raeumen

Gemeinsam mit Alexander König ist ein umfangreicherer Beitrag mit grundlegenden didaktischen Überlegungen zum mobilen Geschichtslernen entstanden, der auf dem europäischen Portal “Open Education Europa” abrufbar ist:

http://openeducationeuropa.eu/en/article/Moving-through-time-and-space—Learning-history-on-the-move

Eine stark überarbeitete Version des Beitrags erscheint demnächst auch im Journal of Educational Media, Memory, and Society (JEMMS) des GEI.

Auch außerschulische Einrichtungen greifen Geocaching auf, so u.a. Gedenkstätten. Zu den Pionieren in diesem Bereich gehört Osthofen, deren Cache-Projekt bereits vor zwei Jahren auf dem Historikertag in Mainz vorgestellt wurde: http://www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de/index.php?id=685

Aktuell gibt es zum 25. Jahrestag des “Mauerfalls” ein interessantes Projekt der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, das unter dem Titel “Untold Stories” gleichfalls mit Geocaching arbeitet.

Die Liste ist keineswegs vollständig, weitere Hinweise sind herzlich willkommen… auch wenn ich nach eigenen Versuchen zur für mich weiterhin gültigen Erkenntnis gelangt bin, dass Geocaching zumindest für den Geschichtsunterricht in der Schule in mehrfacher Hinsicht problematisch ist und sich eher für Projekte und außerschulische Arbeit eignet, verweisen die beiden Artikel sowie die weitere Auflistung auf einen methodischen Trend. Mal schauen, wie lange der anhält.