Tagesexkursion nach Verdun

Im Rahmen des Projekts haben wir eine Tagesexkursion nach Verdun unternommen. Das erste und letzte Mal, dass ich in Verdun war, lag nun schon über 10 Jahre zurück. Damals haben wir uns mit dem Bus von Ort zu Ort fahren lassen und sind jeweils für eine kurze Besichtigung ausgestiegen. Trotz mitgeführter Karte ist bei mir damals kein richtiges Bild der Entfernungen und der Lage der einzelnen Orte zueinander entstanden. Zudem fehlte mir die Erfahrung der Landschaft, die nur am Fenster des Busses vorbeizoge und in der die Bombenkrater und Laufwege noch zu erkennen waren. Um diese zu erkunden, hatten wir aber nicht ausreichend Zeit eingeplant.

Daher war dieses Mal die Idee, weniger Orte zu besichtigen und stattdessen die Landschaft des ehemaligen Schlachtfelds wandernd zu entdecken. Auf der Suche nach einer geeigneten Route, die in einem Tag gut machbar ist und die Besichtigung möglichst unterschiedlicher Aspekte und Orte ermöglicht, habe ich folgenden Rundwanderweg entdeckt (die Beschreibung ist allerdings nur auf Französisch verfügbar).

Anders als auf der französischen Seite vorgeschlagen würde ich empfehlen nicht den kompletten Rundwanderweg zu laufen, sondern am Mémorial zu starten und die Gruppe dann mit dem Bus am Fort Douaumont abholen zu lassen. Insgesamt dauert der Weg in dieser Form mit Besichtigungen und einer längeren Mittagspause ca. 6-7 Stunden.

Die vorgeschlagene Wanderung startet am Mémorial de Verdun, das 2016 zum 100. Jahrestag der Beginn der Schlacht von Verdun nach grundlegender Überarbeitung neu eröffnet wurde und einen guten Einstieg in den Tag bietet. Busparkplätze sind vorhanden.

IMG_20180529_114047.jpgVon dort geht es zum zerstörten Dorf Fleury-Devant-Douaumont. Von den Häusern ist nichts mehr zu sehen, die Informationstafeln geben – auch auf Deutsch – einen guten Überblick. Vor Ort gibt es zwei Denkmäler, eine Erinnerungskapelle sowie den Friedhof. Es kann sich lohnen, hier wie auch sonst auf der Route in entsprechender Größe ausgedruckt oder digital auf den Geräten der Schülerinnen und Schüler alte Fotos, wie man sie z.B. in den Wikimedia Commons findet, mitzunehmen und vor Ort mit der aktuellen Ansicht zu vergleichen.

Von dort geht es in einem langen Bogen zum Ossuaire von Douaumont (zur Entstehung siehe auch hier). Der Eintritt ist kostenfrei, nur für die Besteigung des 46 Meter hohen Turms ist eine Gebühr zu entrichten. In dem Knochenhaus sind die Gebeine von über 130.000 vor allem französischen Soldaten beigesetzt, seit 2016 auch von deutschen Soldaten, in der Eingangshalle wurde an der Decke eine Inschrift ergänzt, die darauf hinweist.

Gegenüber des Eingangs vor dem Friedhof befindet sich eine deutsch-französische Gedenkplatte zur Erinnerung an das Treffen von Kohl und Mitterand 1984. Das bei diesem Anlass entstandene ikonische Bild, das die beiden Hand in Hand zeigt, hat Eingang in fast jedes Geschichtsbuch gefunden. Vor Ort ist das Foto nicht zu sehen, es kann also hilfreich sein, dieses mitzunehmen. Zur Geschichte hinter dem Foto siehe auch diesen älteren Beitrag hier im Blog.

Der Friedhof vor dem Ossuaire umfasst über 16.000 Gräber, darunter auch ein Bereich mit Gräbern muslimischer Soldaten der französischen Armee. Neu hinzugefügt wurden an den Seiten (1996) ein Denkmal für die jüdischen Soldaten sowie (2006) ein Denkmal für die muslimischen Soldaten auf der gegenüberliegenden Seite des Friedhofs. Hier lässt sich zum einen das auch für die deutsche Geschichte wichtige Selbstverständnis der Deutschen und Franzosen (jüdischen Glaubens) statt „Franzosen/Deutsche und Juden“ ansprechen und die Bedeutung der französischen Kolonialtruppen sowie ggf. der Umgang der Deutschen mit ihnen, insbesondere auch den muslimischen Kriegsgefangenen.

Rund um das Ossuaire mit den oben genannten Stationen lässt sich sehr gut die Veränderung der Erinnerungskultur in Verdun in ersten 100 Jahren nach der Schlacht aufzeigen (explizite Einbeziehung einzelner Gruppen in das Gedenken, deutsch-französische Aussöhnung usw.).

Oberhalb des Ossuaire befindet sich ein kleines Restaurant, L’abri des pèlerins, das (überteuert) bei schlechtem Wetter eine Möglichkeit zum Einkehren und Aufwärmen bietet. Wer mit einer größeren Gruppe unterwegs ist, sollte vorab allerdings anrufen und reservieren.

Von dort lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Bajonettgraben, danach geht es wieder zurück an der Landstraße entlang eventuell mit kurzen Abstechern zu den Ruinen eines kleinen Schutzbunkers und einem in Teilen rekonstruierten Laufgraben vorbei zum Fort Douaumont.

Im Fort Douaumont (Infos und Bilder in der Wikipedia) kann man selbstständig einen Rundgang machen – entgegen der Pfeilausschilderung. An der Kasse erhält man ein abgegriffenes Din A4-Blatt mit 8 Stationen, zu denen jeweils auf Deutsch kurze Informationen gegeben werden. Alternativ ist auch die Buchung einer Führung möglich – und, wenn man sich selbst nicht sehr gut auskennt, auch sinnvoll.

Vorbereitend eignet sich übrigens der Texte über „soldatischen Kriegserfahrungen“ von Bernd Ulrich bei der BpB gut, gerade in Abgrenzung und Differenzierung der Bilder vom Frontgeschehen, die in Spielen wie „Battlefield One“ und „Verdun“ vermittelt werden. Wir hatten den Text den Schülern in gekürzter Form (Download als Doc) als vorbereitende Lektüre für die Exkursion in Kopie ausgeteilt.

Für die Schüler war übrigens die (selbst organisierte) Besichtigung im Fort Douaumont der Höhepunkt der Wanderung, da hier die (schlechten) Alltagsbedingungen der Soldaten im Krieg deutlich vor Augen geführt wurden. Wer mehr Zeit für Verdun und Umgebung hat, dem bieten sich rund um Douaumont noch zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten sowie natürlich ein Besuch der Stadt und Zitadelle in Verdun selbst an.

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Spurensuche in Ostgalizien

Im Rahmen des Trans.History-Seminars waren wir in Brody und Busk, zwei Städte östlich von Lviv (dt. Lemberg), um dort die Überreste jüdischen Lebens sowie die dort vorhandenen jüdischen Friedhöfe aufzusuchen.

Touristen gibt es dort fast keine, der Zustand der ehemaligen Synagogen und der Friedhöfe war erschütternd. Daher möchte ich einige Eindrücke dieser Exkursion hier teilen. Meine Fähigkeiten Eindrücke in Bilder zu bannen, sind allerdings sehr begrenzt, deshalb möchte ich an dieser Stelle das Blog von Christian Herrmann „Vanished World“ empfehlen, der seit Jahren die Spuren jüdischer Kultur und Geschichte in Ost- und Mitteleuropa fotografisch dokumentiert und auch bereits ein Buch dazu veröffentlicht hat.

Bilder vom jüdischen Friedhof in Brody. Dort stehen noch über 5.800 Steine, die bis zu 2 Meter hoch sind. Die Inschriften sind auf Hebräisch, Jiddisch und Deutsch – oft Hebräisch auf der einen, Deutsch auf der anderen Seite des Steins. Der Friedhof, befindet sich etwas außerhalb der Stadt und geht ins 19. Jahrhundert zurück, wo in Brody zum Teil mehr als 80% der Bevölkerung jüdischen Glaubens waren. Ein Teil des Friedhofs wird von den Anwohnern als Erweiterung ihres Gartens zum Anbau von Gemüse genutzt. Hinter dem Friedhof befindet sich aus der Zeit nach 1990 ein kleines Denkmal für die Massenerschießungen von Juden, die hier im Zweiten Weltkrieg wie an vielen anderen Orten in der Ukraine wie in ganz Osteuropa von Deutschen verübt wurden.

 

 

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Busk gehört gleichfalls bis zu den Teilungen zu Polen und danach zu Österreich. Die Stadt ist deutlich kleiner. Der Friedhof liegt am Rand, abseits des Stadtzentrums. Der Friedhof ist vermüllt und wird auch „landwirtschaftlich“ genutzt. Auf den Fotos nur vage zu erkennen: Im Boden Richtung Fluss befinden sich rechteckige, leicht eingesackte Flächen. Dort fanden die Massenerschießungen der Juden von Busk und Umgebung statt. Man schätzt,  dass dort pro Grube ca. 400 Juden umgebracht wurden. Aufgearbeitet wurde dieser „Holocaust der Kugeln“ wesentlich durch Patrick Desbois.

Im Stadtzentrum stehen am Marktplatz noch ehemalige jüdische Wohnhäuser aus der Zeit vor 1941. An einem kann man noch die Einkerbung für die Mesusa erkennen. Hinter dem Marktplatz befindet sich die große Synagoge, deren vorderer Teil heute als Wohnhaus genutzt wird, der hintere Teil ist renoviert und dient der evangelischen Gemeinde der Baptisten (?) als Gotteshaus. Eine ältere Frau erzählte uns, dass sie dort seit 57 Jahre wohne. Sie hat kurz mit uns gesprochen und uns auch erlaubt, in das Haus zu gehen und Fotos dort zu machen. Seit Jahren wird den Bewohnern wohl versprochen, ihnen eine andere Bleibe zu verschaffen. Die Ankündigungen sind bislang offenkundig nicht eingelöst worden.

 

 

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Lost places, Jewish history & Geocaching

On invitation of Trans.History I will be holding a workshop in Lviv, Ukraine next week. It is a 3-day seminar about “Civil Society, Social Media and Jewish History in Ukraine in the 20th Century”. My workshop will be about using location- and game-based activities in- and outside the classroom to work with the „lost places“ of Jewish culture and history. For anyone interested here are already the slides for my workshop. Any comments are welcome:

Testspielende Schulen für Textura gesucht

Nachdem wir Ende vergangenen Jahres im „Ideenwettbewerb“ der BpB zum 100. Jahrestag der Wiederherstellung des polnisches Staates erfolgreich waren und unser Textura-Projekt in einer Sonderausgabe zur deutsch-polnischen Geschichte als eins von zehn förderwürdigen Projekten ausgewählt wurde, arbeiten wir nun mit Hochdruck an der Umsetzung.

Die ersten Grafikentwürfe für die Inhaltskarten sind nun fertig und hier zu sehen. Christian Opperer hat hier, finde ich, großartige Arbeit geleistet. Ich bin gespannt und freue mich auf die weiteren Karten. Insgesamt werden in der Box ca. 180 dieser Inhaltskarten enthalten sein, dazu kommen noch die Verknüpfungskarten (zum Grundkonzept von Textura siehe hier).

Aktuell sind wir damit beschäftigt, drei Sets von Inhaltskarten vollständig (inklusive der Grafiken) auszuarbeiten. Es handelt sich dabei um die Themen:

– Mittelalter/Deutscher Orden

– Nationalismus/Liberalismus im 19. Jahrhundert (inhaltlich wird die Zeit zwischen 1815 und 1871 abgedeckt – die hier gezeigten Beispielillustrationen stammen auch aus diesem Set)

– Erster Weltkrieg (Zeitraum ca. 1914-1921)

Mit diesen drei Sets würden wir die an die deutsch-polnische Geschichte angepasste Spielidee testen und suchen dafür noch Kolleginnen und Kollegen, das Spiel mit einem oder mehreren Sets im Unterricht auszuprobieren und uns eine Rückmeldung zu schicken.

Zeitraum sind die Wochen nach den Osterferien, also schätzungsweise Anfang/Mitte April. Bei wem zeitlich passt und wer daran Interesse hat, möge entweder Ron Hild oder mir eine kurze Mail schicken mit einer Interessenbekundung, Angaben zu Schulform, Klassenstufe(n), ob Kontakt zu einer polnischen Partnerschule bestehen sowie welche(s) Set(s) eingesetzt werden sollen.

Das Spiel eignet sich sowohl, wenn speziell die polnisch-deutsche Geschichte bereits thematisiert wurde, wie auch zur Integration bzw. Entdecken der Zusammenhänge zwischen polnischer und deutscher Geschichte, auch wenn die polnische Geschichte den Schülerinnen und Schüler wenig oder gar nicht bekannt sein sollte. Als Dankeschön erhalten alle Kolleginnen und Kollegen, von denen wir Rückmeldungen zu den Testeinsätzen erhalten, einen Klassensatz fertiger Spiele für die Schule.

Voraussichtlich wird die Special Edition von Textura im September fertig sein, so dass sie zum Jubiläum der Staatsgründung in Deutschland wie in Polen für den Unterricht zur Verfügung steht.

Ein Luxuszimmer im Stalag

Auf der Internetseite des „Citadel Inn“ in Lviv/Lemberg heißt es:

„Das erste und das einzige 5-Sterne-Hotel Lvivs liegt an der Kreuzung von wirtschaftlichen, kulturellen und historischen Teilen der Stadt, in der Zone von Parkanlagen, in der Nähe des berühmten Palast von Potocki und der Kunst-Galerie.“

Unter „die Geschichte des Hotels“ erfährt man dann:

„Das Boutique-Hotel „Citadel Inn“, gelegen im Fort II, das die östlichen Ansätze zur Lviver Zitadell verteidigte, wurde 1850-1856 von der österreichischen Regierung gebaut. Die Bauzeit dieser Festung fiel mit der für die multinationale österreichische Monarchie unruhigen Zeit zusammen, der ein territorialer Zerfall aufgrund interner Aufstände drohte. Um seine eigene Sicherheit in der Zukunft zu garantieren, hat Wien den Befehl erstellt, in jeder Hauptstadt die Zitadellen zu bauen, die die Einheimischen in Angst halten und Widerstände unterdrücken könnten.

[…] Das Citadel Inn Hotel & Resort bedeutet das Wiederaufleben der königlichen Gastfreundschaft und der majestätischen Traditionen vom echten kaiserlichen Luxus, das Hotel ist die lebendige Erinnerung an die Zeit der österreichisch-ungarischen  Monarchie.

Das Hotel entdeckt Lviv von einer ungewöhnlichen Perspektive, gelegen in einem Park im Stadtzentrum, es ist auch gleichzeitig eine unikale Fortifikation des 19. Jahrhundertes, die in einem noch exklusiveren architektonischen Ensemble wiederaufgebaut ist. Eben hier, in einer malerischen Ecke der Stadt Lviv, können Sie sich richtig entspannen, den Alltag vergessen und in die Atmosphäre der Harmonie und Verborgenheit im ersten und einzigen 5-Sterne-Hotel Lvivs tauchen. Das ist der Platz, wo der Luxus von Suiten und tadelloser Service in einer guten Kombination stehen, wo Geschmäcke und Wünsche selbst der anspruchsvollsten Gäste befriedigt werden.“

Was dort nicht steht, zwischen 1941 und 1944 wurden das Gelände und die Türme der Zitadelle als Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht benutzt: Es handelt sich um das Stalag 328, in dem über 140.000 vor allem sowjetische (aber u.a. auch italienische) Soldaten ermordet wurden. Insgesamt starben über 50% der inhaftierten Soldaten. Im Internet finden sich wenig Informationen zu diesem Lager. Wikipedia-Artikel gibt es auf Ukrainisch, Russisch und Französisch. Einige Informationen finden sich um deutschsprachigen Artikel über die Zitadelle.

Auf dem großen Reiseportal „Tripadvisor“ gab es 2011/2012 eine kleine Diskussion über den Hinweis bei Hotel und der Zitadelle als Sehenswürdigkeit, das Löschen des Hinweises wurde mit dem Hinweis auf die Guidelines des Portals vorgenommen.

Vor Ort weit entfernt vom Hotel auf der anderen Seite des Hügels erinnert ein Holzkreuz an die Toten. Zudem gibt es einen Geocache aus dem Jahr 2012, der an die Geschichte der Zitadelle erinnern will:

„You may stay for a week in Lviv and no resident would mention this sad place. Though if you ask specifically about THE CITADEL everyone will point you in the right direction. […] The WW2 became the darkest period in the history of the Citadel. Here in July 1941 the Nazis organized a so-called „Stalag-328“. Being first a concentration camp Stalag-328 soon turned into a death zone for those unfortunate people who found themselves in the Citadel. Nazis kept here prisoners of war – mostly from the Red Army but also from France, Belgium and some other countries. Living conditions were much like continuous tortures. People were fed with wastes, they slept outdoor and were forced to work hard. It is known that Nazis took no care about medical treatment so many people died from various diseases. Life here was so insufferable that there were facts of cannibalism among prisoners. It is acknowledged by historians that more than 140,000 people were tortured to death and shooted in „Stalag-328“ during the WW2. Their bodies were usually not buried but burned.

Today the Citadel is neither a monument nor a museum. The central building is occupied by some bank and there are numerous offices and storehouses at the top of the hill.“

Digital Storytelling & Jewish memory

Film: Rückkehr nach Rivne von Centropa. Weitere Videos, Infos zu den Biographien und zu den aktuellen Projekten in der Ukraine und Moldawien unter Trans.History.

Die biographischen Videos eignen sich auch, um mit den von Euroclio im „Decisions und dilemmas“-Projekt entwickelten Anregungen zum Lernen mit „life stories“ im Unterricht zu arbeiten.

Erinnerung sichtbar machen: 80 Jahre Reichspogromnacht 2018. Ein Projekt für Schulklassen als Beitrag zur Erinnerungskultur

burning_synagoge_siegen_1938Ein kurzer Hinweis auf ein spannendes Projekt, das heute startet. Es ist zu wünschen, dass viele Schulen und Klassen sich daran beteiligen. Aus der Projektbeschreibung:

Schulklassen sollen angeregt werden, altes Bildmaterial zu Synagogen in ihrer Stadt zu recherchieren und in einer speziellen Datenbank zu publizieren, die den historischen Vergleich mit der heutigen Situation aus identischem Blickwinkel ermöglichen wird. Mit Hilfe der GPS-Koordinaten und mit Hilfe der augmented reality Technik auf dem Smartphone oder Tablet soll damit Geschichte vor Ort sichtbar und real erlebbar gemacht werden. Die Inhalte werden darüber hinaus über das Internet auch weltweit verfügbar sein. Zusätzlich zum Bildmaterial können pro Klassenprojekt Texte, Videos und Audiobeiträge erarbeitet und eingestellt werden. So könnten Schüler z. B. eventuell noch lebende Zeitzeugen oder deren direkte Nachkommen interviewen, daraus einen ‚Radio-‚ oder Youtube-Beitrag schneiden und diesen dem Projekt beifügen bzw. mit ihm verlinken. Auch die Archive der Städte und Gemeinden sowie der lokalen Zeitungen sollten aufschlussreiche Hinweise auf die damalige Zeit enthalten, die aufgearbeitet werden könnten.

Weitere Informationen und die komplette Ausschreibung unter: https://www.zum.de/kff/reichspogromnacht/