Erinnerungsprojekt: Stolpertweets

Plötzlich taucht er in der Timeline neben zahlreichem Interessantem und Belanglosem auf: ein Stolpertweet. Sehr kurz und nüchtern stehen dort: Name, Informationen zur Geburt, zum Tod und ein Link ist alles, was da steht. Ein virtueller Stolperstein. Durch einen Klick auf den Link kann man mehr über den Menschen erfahren. Sofern mehr bekannt ist. Kurz innehalten, an den Menschen denken, der zwischen 1933-1945 Opfer des Nationalsozialismus wurde. Mit einem Retweet kann man als Nutzer diesen virtuellen Stolperstein auch anderen in den Weg legen, damit diese ihn sehen.

Es geht um die Erinnerung an den einzelnen Menschen. Angelehnt an das Prinzip der Stolpersteine basiert das Projekt vor allem auf den Informationsseiten aus ganz Europa zu lokalen Stolpersteinen und den, soweit möglich, aufgearbeiteten Biographien der Opfer, die jeweils im Tweet verlinkt wird. Es kann der Name sein, der Geburtsort, das Sterbedatum oder die kurze Spanne dazwischen, die einen innehalten lässt und Interesse an der Person weckt. Die Tweets erscheinen am Geburtstag des Menschen, an den erinnert wird. Aktuell sind es jeweils zwei bis drei Tweets pro Tag.

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