Smartphones im (Geschichts-) Unterricht

Angeregt durch einen Beitrag im Halbtagsblog für Physik und aufbauend auf dem Blogbeitrag von letzter Woche habe ich versucht, die Einsatzmöglichkeiten von Smartphones im Geschichtsunterricht zu visualisieren. Die Darstellung ist nicht vollständig. Dies ist auch nicht angestrebt. Vielleicht hilft die Visualisierung  erste Anregungen für Einsatzmöglichkeiten zu geben. Die noch recht spontane Zusammenstellung zeigt auf jeden Fall das didaktische und methodische Potential. Handys und Smartphones sind im schulischen Kontext keineswegs nur „Störfaktoren“, sondern können auf vielfältige Weise in Lernprozesse integriert werden, diese bereichern und auch dazu beitragen (Geschichts-) Unterricht zu individualisieren. Kritik und Ergänzungen sind  (wie immer) willkommen.

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5 Gedanken zu „Smartphones im (Geschichts-) Unterricht

  1. Ich erkenne Text2Mindmap wieder, das ich bei meinem WebQuest als Notlösung benutzen konnte, als die Installation von Xmind nicht erlaubt war. Die Ideen auf dieser Mindmap sind gut, die meisten älteren Kollegen aber (zu recht?) bei undisziplinierten Klassen absolut gegen jede Erlaubnis das Handy auch nur herauszuholen. Spätestens wenn die Tablet-Klassen kommen wir man sehen, ob extremstrestriktionen durchsetzbar sind (Sperrungen etc.) oder es sich wirklich nicht durchsetzt, weil Schüler eben auch nur junge Menschen sind (ich rede hier vom H/R-Bereich, das macht evtl. noch einmal einen Unterschied was die Selbstdisziplin beim Arbeiten mit solchen Geräten angeht).

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  2. Die Mindmap ist in der Tat mit Text2Mindmap erstellt. Das war aber keine Notlsöung, sondern bei vollem Bewusstsein um bekannte Alternativen absichtlich so gewählt.

    Und zum anderen Punkt:

    Nur weil man mit Stiften und Papier auch kritzeln, malen, Briefchen schreiben oder Papierflieger bauen kann, würde niemand auf die Idee kommen Papier und Stifte im Unterricht zu verbieten, oder?

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  3. Hallo,

    ich bin erst seit kurzem Mitleser dieses Blogs und muss mich noch durch die Fuelle von Inhalten wuehlen. Das mache ich aber mit zunehmender Begeisterung.
    Das Thema „Smartphones an Schulen“ beschaeftigt mich im Moment sehr, weil ich gerade einen gescheiterten Versuch beendet habe, eine Unterrichtsreihe (Imperialismus) um neue Medien zu bauen. Leider werden alle neuen Medien – und das betrifft insbesondere ihre Zugaenge z.B. via Smartphone – nicht nur sehr argwoehnisch beaeugt, sondern von den meisten Lehrern und Schulen rundweg abgelehnt. Das aeussert sich in einer Verbotsinflation, die die Schulen der Laecherlichkeit preisgibt. Da sind im schuleigenen WLAN so gut wie alle sozialen Netzwerke (inkl. WordPress) gesperrt, Youtube ist nicht erreichbar und Facebook ist das rote Tuch schlechthin.
    Fuer die Schueler dank unendlich vieler Proxy Angebote keine Huerde, lassen diese Hemmnisse leider jeden Versuch scheitern, den Kindern und Jugendlichen Wege aufzuzeigen, wie diese Medien ihnen bei der Arbeit – also in der Schule – von Nutzen sein koennen.
    Die Aufgabe der Schule sollte nicht darin bestehen, die erste Instanz fuer Verbote (Richtig/Falsch) darzustellen. Sondern, und das steht auch dezidiert in allen modernen Rahmenrichtlinien, die Kinder und Jugendlichen bei der Nutzbarmachung der Medien und ihrer Traeger zu begleiten. Das gilt auch und insbesondere fuer Smartphones, Tablets und all die anderen mobilen Begleiter. Mit einem (nicht durchsetzbaren) Verbot mit Stoerfaktorbegruendung stellt sich die Lehrerschaft bloß, indem sie die Verantwortung fuer die Stoerung von sich weist.
    MFG

    Einhard

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